Angelika Eder und Karl Payer als österreichische Skeptiker und Natalie Grams vom INH in der Barbara Karlich Show des ORF zum Thema "Homöopathie ist Geldverschwendung" in der Mediathek.

 

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Wo Argumente nicht helfen, hilft vielleicht Humor.

Danke an Piero Masztalerz von www.schoenescheisse.de für die Cartoon-Umsetzung der Schirmherrschaft der parlamentarischen Statatsekretärin Widmann-Mauz beim Weltärzte Kongress Homöopathie.  

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Wie nicht anders zu erwarten ist der DZVhÄ nicht einverstanden mit den Schlussfolgerungen der russischen Akademie der Wissenschaften zur Homöopathie. Wir haben die Reaktion hier kommentiert. 

Wir haben eine Standardantwort von Frau Widmann-Mauz erhalten.

Sehr geehrte Frau Dr. Grams,

haben Sie vielen Dank für Ihre Zuschrift. Gerne beantworte ich Ihre Anfrage zu meiner Schirmherrschaft über den Weltärztekongress Homöopathie wie folgt:

Die Übernahme dieser wie anderer Schirmherrschaften über Ärztekongresse und sonstige medizinische Fachveranstaltungen in meiner Funktion als Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Gesundheit bringt zum Ausdruck, dass dem wissenschaftlichen Diskurs in der Gesundheitsversorgung ein hoher Stellenwert zukommt. Die Tatsache, dass es auch in Deutschland Patientinnen und Patienten gibt, die in Ergänzung zur Schulmedizin auf komplementärmedizinische Methoden zurückgreifen, belegt die Notwendigkeit eines wissenschaftlichen Dialogs auch mit der Fachärzteschaft, die homoöpathische Behandlungen anbietet. Dabei ist klar, dass Patientenwohl und Patientensicherheit oberstes Richtmaß aller Behandlungsmethoden ist.

Mit freundlichen Grüßen

Annette Widmann-Mauz MdB
Parl. Staatssekretärin beim
Bundesminister für Gesundheit

 

Zu unserem offenen Brief geht es hier.

 

Kommentar: Die Antwort wurde in gleicher Form auch auf Abgeordnetenwatch gepostet.

Die Homöopathie stimmt in wesentlichen Punkten nicht. Im Grunde ist sie nur ein Mittel, den Körper seine Arbeit tun zu lassen während man den Patienten scheinbehandelt - das sollte das BMG wissen und auch klarstellen. Ein wissenschaftlicher Diskurs findet innerhalb der Homöopathie und speziell auf dem besagten Kongress nicht statt. Frau Widmann-Mauz kann ihn durch ihre Schirmherrschaft also nicht zum Ausdruck bringen. Im Gegenteil vermittelt sie Patienten (darunter auch chronisch Kranke und Krebspatienten) und Eltern von kranken Kindern, an der Homöopathie sei „etwas dran“. Sie setzt damit Patientenwohl und -sicherheit aufs Spiel. Ihr Anspruch in allen Ehren, aber so setzt sie als Staatssekrertärin des BMG ein gegenteiliges Signal als beabsichtigt.

PsychCast hat sich mit Natalie Grams unterhalten.

Aus der Ankündigung des Psychologie-Podcasts:

"Ja gut, wir "Schulmediziner" haben es schon immer gewusst:
– In den homöopathischen Globuli ist kein Wirkstoff, alles viel zu verdünnt, da ist gar nichts mehr drin.
– Homöopathika sind teuer verbrämte Placebos.
– Homöopathen sind Quacksalber, die wirksamen Therapien im Weg stehen.
– Homöopathen schlagen aus der irrationalen Angst ihrer Patienten vor richtigen Medikamenten Profit.

So weit, so einfach. Aber warum sind die Patienten dann eigentlich so verrückt nach Homöopathie? Warum vertrauen viele sehr viel mehr auf ihren Homöopathen als auf ihren Allgemeinarzt, Psychiater oder Psychotherapeuten?"

Hier geht es zum Psychcast

Direkt zum Youtube-Video

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