Zum einen im WDR mit Natalie Grams und Prof. Dr. Sawicki (Zwei Videos von ca. 10 min Länge).

Zum anderen im Deutschlandfunk (Podcast). Mit dabei sind Dr. Natalie Grams, Dr. Norbert Aust, Dr. Christian Weymayr und Prof. Martin Lambeck.

Hier geht es zum Video. Natalie Grams spricht als letzter Gast (Sie können das Video auch bis dahin vorspulen, dann sind es ca. 10 Minuten). 

 

 

Die DAZ berichtet über den jüngsten Antrag der Bremer SPD: 

"Bei der Erstattung homöopathischer Leistungen müssten dieselben strengen Standards gelten wie bei sonstigen Therapien. „Wenn Leute es nehmen möchten, können sie es nehmen – aber nicht finanziert durch die Krankenversicherung“"

Niemand kann alles wissen und können. In jeder Sparte gibt es schwarze Schafe. Natürlich kann ich mich als Patient bei einem Arzt auch unverstanden und unwohl fühlen. Selbstverständlich ist es nicht schön, auch nur eine Zeitlang von der vielgeschmähten Apparatemedizin abhängig zu sein. Nur – wo ist die rationale, die sinnvoll begründbare Alternative? Das beantwortet Udo Endruscheit in einem neuen Bogbeitrag

Dr. Christian Lübbers in Health&Care Management mit einer eindeutigen Position zur Erstattung von Homöopathie durch Krankenkassen:

"(...) Es ist unfassbar, dass die GKKen Placebo-Medizin als ein Marketinginstrument nutzen, um damit gezielt junge und einkommensstarke Versicherte zu bewerben. Für den Vorsitzenden des G-BA, Josef Hecken, ist dies nicht mit der Verantwortung der GKKen vereinbar (...).
Noch schlimmer ist es, wenn sich selbst Ärzte nicht klar von dieser Pseudomedizin distanzieren. Anstatt bei einem banalen Infekt lange zu erklären, was der Unterschied zwischen Bakterien und Viren ist, ließe sich der Patient mit Globuli in deutlich kürzerer Zeit abspeisen. Wie heißt es so schön: Treffen sich zwei Ärzte einige Jahre nach dem Staatsexamen. Fragt der eine den anderen: „Redest du noch oder gibst du schon Globuli?“ (...)
Unabhängig davon, ob das Anpreisen von Homöopathie jetzt Marketing, eine Zeitersparnis oder schlicht Unwissenheit ist, Patienten werden auf diese Weise zum Medikamentenkonsum konditioniert und in die Hände von Scharlatanen getrieben. Mangelnde Selbstkritik und ideologischer Größenwahn haben die Homöopathie in eine Sackgasse manövriert. Auch wenn dort Impfgegner und Einhörner warten, dürfen alternative Fakten in einem Solidarsystem keine Chance haben."

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