Susannchen braucht keine Globuli - und Ihr Kind auch nicht

Susannchen, ihr Freund Max und Hund Bello sind ein Teil des INH. Wir möchten damit Eltern und deren Kinder mit unserer Idee erreichen, dass es für ein natürliches, gesundes Aufwachsen keine Pseudomedizin braucht. Im Gegenteil, durch Homöopathie & Co. werden kleine Kinder von früh auf dazu erzogen, dass es für jede Bagatelle ein "Medikament" braucht. Da empfehlen wir lieber heilsame Zuwendung, ab und an gute Medizin - und manchmal einfach nur Abwarten, bis der Körper es von alleine schafft, wieder gesund zu werden. Wenden Sie sich bei Fragen rund um Homöopathie und Kinder gerne an uns: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

Susannchen-Tassen und weitere Artikel im Shop zum INH

Susannchen hat auch eine eigene öffentliche Facebook-Seite

 

Bello
Hannibal

Mehr über unser Susannchen

Kinder sind wissbegierig, neugierig und leicht zu begeistern. Sie handeln spontan und meist voller Vertrauen in das, was wir ihnen erzählen und vorleben. Zudem verfügen sie über eine blühende Fantasie, denken sich die verrücktesten Geschichten aus, lieben Wunder und alles Geheimnisvolle. Sie beobachten ihre Umwelt sehr genau, stellen Fragen, hoffen auf Antworten und lernen täglich Neues dazu.

Doch wann beginnt eigentlich das kritische Denken? Ab welchem Zeitpunkt beginnen Kinder, zwischen „wahr“ und „unwahr“ zu unterscheiden – oder nach den Unterschieden zu fragen? Wann merken sie, dass Wissen hinterfragt werden kann und darf? Wann machen sie die ersten Versuche, bereits fest Angenommenes in Frage zu stellen und neu überdenken zu wollen?

Susannchen ist ursprünglich als Teil des Informationsnetzwerks Homöopathie in einer spontanen Aktion unter dem Titel „Susannchen braucht keine Globuli“ entstanden. Mit frechen, fröhlichen Bilder macht sie dort auf die oft irreführenden oder gar falschen Informationen rund um die Homöopathie aufmerksam, die leider immer noch in Gesellschaft und Medizin kursieren. Wir lernen mit ihr, die feine Grenze zwischen Wissen und Parawissen zu erkennen. Susannchen zeigt uns allen, wie wir Sachverhalte ganz spielerisch und trotzdem ernsthaft auf ihre Richtigkeit hin überprüfen können und immer mehr zu kritischen und skeptisch denkenden Menschen werden.

Aber ist Susannchen deshalb ein langweiliges Kind oder gar ein „Streberkind“? Nein, ganz im Gegenteil! An ihr können wir sehen, dass kritisches Denken Freude bereiten kann. Dass das, was das Leben bereit hält und die Wissenschaft darüber weiß, unfassbar schön und spannend ist. Kritisches Denken muss Zauber und Begeisterung dabei keinesfalls missen. Wir lernen mit ihr aber auch die Grenzen kennen, hinter denen das große Reich der Fantasie und des Glaubens beginnt. Beides ist wichtig. Beides gehört zu uns Menschen und zu Kindern erst recht. Doch es gilt, klar zu trennen, nichts zu verwechseln und auch nichts zu vermischen.

Susannchen schafft das und mit ihr sicher viele weitere Kinder sowie deren Freunde, Eltern und Großeltern.

Auf dass wir unsere Kinder zu kritischen, selbstständigen Menschen heranwachsen lassen können, denen niemand so leicht ein X für ein U vormacht. Zu Menschen, die aufrichtig Freude an der Schönheit und Komplexität des Lebens haben – und an allem, was wir heute wissen.

Und auch wenn das, was wir heute wissen, sicherlich noch nicht alles ist, was wir einmal wissen werden, so ist es einfach nicht redlich, das noch zu Erforschende durch Glauben und frei Erfundenes zu ersetzen ;-)

Gezeichnet hat die Bilder Sascha Abraham, Ideengeberin war Susanne Aust.

 

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