YoutubeEin Bild ersetzt bekanntlich manchmal 1000 Worte - ein Film machmal 1000 Bilder. Dies bewahrheitet sich mit dem großartigen animierten Aufklärungsfilm zur Homöopathie, der auf dem YouTube-Kanal "Dinge erklärt - Kurzgesagt" erschienen ist. 

Es gibt auch eine englischsprachige Version davon, auf dem Stammportal "Kurzerklärt - In a nutshell", das sehr populär im englischsprachigen Raum ist und mehr als 5 Millionen Follower hat.

Es bedarf eigentlich keiner Erwähnung, dass wir uns über diese Veröffentlichung sehr freuen! Durch die breite Themenaufstellung von "Kurzerklärt" werden viele Menschen erreicht, die sonst keine oder nur flüchtige (und damit meist problematische) Berührungspunkte mit dem Thema Homöopathie haben. Das ist natürlich ein sehr großer Vorteil gegenüber einem themenspezialisierten Portal.

Didaktisch und fachlich wirklich gelungen. Es sei an dieser Stelle auch nicht verschwiegen, dass aus den Reihen des Informationsnetzwerks Homöopathie hier auch ein wenig Mitarbeit eingeflossen ist. 

Bitte anschauen und weiterverbreiten!

 

 

BDJ originalOffenbar sucht und findet die Homöopathie trotz niemals belegter Wirksamkeit weiterhin „ökologische Nischen“ (oder ökonomische?), in denen es ihr gelingt, mehr oder weniger Fuß zu fassen. Eine solche „Nische“ ist die Zahnheilkunde. Nun mag man sagen, was hat denn Pseudomedizin in der Zahnheilkunde für einen Stand? Nun, so ungewöhnlich ist das auch wieder nicht. Es gibt manchen Zahnarzt, der mit Mitteln und Methoden arbeitet, die man bei dieser Profession nicht vermuten würde.

Immerhin macht das British Dental Journal, eine Publikation unter dem Dach des renommierten Wissenschaftsmagazins NATURE, aus dem Thema „Pseudomedizin in der Welt der Zahnheilkunde“ eine ganze Serie. Die klare Fragestellung der Serie lautet: Handelt es sich um „schlechte Wissenschaft“ (bad science)? Gleich der erste Artikel nimmt die Homöopathie ins Visier.

Uns hat ein Bericht über eine "Fortbildungsveranstaltung" für pharmazeutisches Personal erreicht, die von der DHU (Deutsche Homöopathie Union) durchgeführt wurde, dem deutschen Marktführer für Homöopathika. Diese Veranstaltungen -auch für andere Personenkreise- sind keine Seltenheit, neben Verkaufsförderung verfolgen sie auch die Absicht, das Verbot von Indikationsangaben bei registierten Homöopathika zu unterlaufen - wir sind schon früher darauf eingegangen. Ach ja, und Fortbildung soll es auch sein - immerhin honoriert mit zwei Fortbildungspunkten der örtlich zuständigen Apothekerkammer.

Wir möchten dazu gar nichts weiter kommentieren - machen Sie sich einfach selbst ein Bild:

Die Deutsche Homöopathieunion (DHU) hatte geladen: Zu einer Fortbildungsveranstaltung für pharmazeutisches Personal zum Thema „Homöopathie für die Brennpunkte des Körpers“.

Wir blicken zurück: Was für ein Jahr! Wir haben mit vielen Projekten, Aktionen, Artikeln, eigenen Flyern und Initiativen - und unglaublich viel Resonanz in den Medien - dafür gesorgt, dass die Homöopathie ins Wanken gerät. Nachdem sie über Jahrzehnte (oder sollten wir Jahrhunderte sagen?) hinweg zwar durchaus gewichtiger Einzelkritik ausgesetzt war, ist mit dem INH und all seinen Unterstützern nun erstmals eine regelrechte kritische Gegenbewegung aktiv geworden, die sich auch von Anfeindungen und Einschüchterungsversuchen seitens der homöopathischen Lobby nicht beirren lässt. Es ist eine kritische Grundstimmung zur Homöopathie entstanden, die auch entsprechende Wortmeldungen aus Politik, Institutionen des Gesundheitswesens und anderen Gremien hervorbrachte. Aus politischen Parteien und von Ärzteverbänden gab es Initiativen, die rechtliche Sonderstellung von Homöopathie abzuschaffen oder zumindest zu beschränken.

International ist 2017 einmal mehr einiges in Bewegung geraten: Das European Academies Science Advisory Council (EASAC), der Zusammenschluss von 29 nationalen Akademien der Wissenschaften, spricht sich ausdrücklich gegen Homöopathie aus, die amerikanische Verbraucherschutzbehörde FTC verlangt die eindeutige Kennzeichnung von Homöopathika mit einem Hinweis auf fehlenden Wirkungsnachweis, die Arzneimittelaufsichtsbehörde FDA kündigt strenge Regularien für nicht von ihr zugelassene homöopathische Mittel an, das britische Gesundheitssystem übernimmt keine Kosten mehr für diese Mittel.

Wir sind uns sicher, dass die Homöopathie Menschen an Falsches glauben lässt, zu schlechter Medizin führt und deshalb keine Zukunft haben darf. Wir übersehen dabei nicht, dass auch die wissenschaftsbasierte Medizin wie jedes menschengemachte System nicht fehlerfrei ist und Schwächen hat. Uns geht es in jeder Hinsicht um das Wohl von Patienten - und um Ehrlichkeit.

Zu den Fortschritten im Jahre 2017 haben viele Menschen mit ihrem Mut, ihrer Expertise, ihrem Wissen, ihrem unermüdlichen Einsatz und privatem, ehrenamtlichen Engagement, viele auch mit ihrem Interesse am Thema und dem Zuspruch zu unseren Veröffentlichungen und Aktionen, das ganze Jahr hindurch beigetragen. Ihnen allen danken wir zum Jahresende ganz, ganz herzlich!

Wir wünschen Ihnen nun fröhliche Weihnachten und einen geruhsamen Jahreswechsel! Wir freuen uns auf ein erfolgreiches Jahr 2018, für das wir uns viel vorgenommen haben - und wofür wir uns auch in Zukunft Ihr Interesse und Ihre Unterstützung erhoffen.

Danke!
Ihr INH-Team

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GWUP
IBAN DE84 5085 0150 0020 0062 42
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Mit der Food and Drug Administration der Vereinigten Staaten (FDA), die sich bislang vorrangig mit den in den USA nicht durchgängig sicheren Herstellungsverfahren von Homöopathika beschäftigt hatte (wir berichteten), tritt nun eine weitere staatliche Aufsichtsbehörde mit der klaren Position hervor, dass Homöopathika über keinen wissenschaftlichen Nachweis einer spezifischen Wirksamkeit verfügen und damit potenziell eine Gefährdung darstellen. Die FDA kündigt neue Regulierungen an, die sich in erster Linie auf Homöopathika beziehen sollen, die „potenziell gefährliche Stoffe“ enthalten und -was letztlich bedeutungsvoller ist-  auf „Produkte, die zur Verhütung oder Behandlung schwerer und/oder lebensbedrohlicher Krankheiten und Zustände bestimmt sind und Produkte für gefährdete Bevölkerungsgruppen“.

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