Ein Gastbeitrag von Miriam Weißberg, Hebamme

Liebe werdende und gewordene Eltern!

Ich bin Hebamme mit Leib und Seele und zutiefst davon überzeugt, dass Homöopathie keinerlei Nutzen hat, der es lohnend machen würde, dafür Geld auszugeben, obwohl sie von vielen Berufskolleginnen empfohlen wird. Deshalb wende ich mich heute an Euch.

Viele von Euch sind vielleicht zum ersten Mal während der Schwangerschaft oder nachdem Euer Baby frisch geschlüpft ist auf die Idee gekommen oder gebracht worden, ein Homöopathikum anzuwenden, weil Ihr Euch davon die sanfte Verbesserung eines unangenehmen Zustands versprochen habt, ohne dafür auch die möglichen Risiken und Nebenwirkungen eines „normalen“ Medikaments in Kauf nehmen zu müssen.

Homöopathie - damit assoziieren viele Menschen Natürlichkeit, gewissermaßen die heilende Urkraft aus dem Pflanzenreich. Tatsächlich sind aber Globuli und Co. (Bachblüten, Schüssler-Salze, homöopathische Mischpräparate) der Natur nicht näher als Analogkäse und Plastikblumen. Da sie nämlich - je nach Verdünnungsgrad oder Potenzierung – nur sehr wenige bis gar keine Wirkstoffmoleküle enthalten, kann ihre Wirksamkeit nie größer sein als der Placebo-Effekt, wie zahlreiche wissenschaftliche Studien inzwischen eindeutig belegen.

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Homöopathie: Von der medizinischen Avantgarde zum wissenschaftlichen Anachronismus - Was Ärzte über die Homöopathie wissen sollten

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