SchildDie Homöopathie hält sich seit ca. 200 Jahren fast unerschüttert durch Kritik von außen. Doch es gibt auch in ihrem Inneren genug Anlass zu Kritik. Nicht nur, dass es viele verschiedene Schulen und Verfahren innerhalb der Homöopathie gibt. Sie alle beanspruchen, die "wahre Lehre" zu sein, ohne dass dies Homöopathen stutzig macht. Welche Schule hat denn nun Recht? Und wieso geben alle Homöopathen an, dass die Homöopathie gerade bei ihnen außerordentlich gut funktioniert?

Darüber hinaus widerspricht sich die Homöopathie in ihrer Theorie selbst auf alarmierende Weise. Oft stehen sich zwei Aussagen gegenüber, die nicht beide stimmen können. Als Homöopath kann man mit den Widersprüchen offensichtlich gut leben. Aber ob das wirklich für die Homöopathie und ihre Anwender spricht?

Hier haben wir besonders auffällige Widersprüche zusammengetragen. Klicken Sie auf die Titel und erfahren Sie mehr. Im Kommentarbereich unter den einzelnen Artikeln können Sie bei weiteren Fragen gerne mit uns in Kontakt treten. 

Krank

Psora + Sykose + ererbte Sykose + Tuberkulinie + Lepröses Miasma+Syphilis + Akutes Miasma + Typhus + Ringwurm + Spiegelmiasma + Skrophulose + Egolyse + Miasmensplitting + Egotropie + primäre Psora + Überfunktion+Pseudopsora+Haltepunkt + Krätze + Carcinogenie

 

Der Begriff Miasma kommt aus dem Griechischen und bedeutet "Befleckung" (oder "Verunreinigung").

In der klassischen Medizin, lange bevor man über Viren und andere Mikrooganismen als Krankheitserreger Bescheid wusste, verstand man darunter Ausdünstungen und üble Gerüche, die als Ursache für Krankheiten angesehen wurden. Diese Lehre gilt heute als überholt, sie hat aber durchaus zu richtigen Schlussfolgerungen geführt. Das Trockenlegen von Sümpfen, um den Gestank der Faulgase zu unterbinden, hat auch den Mücken als Krankheitserreger die Brutgebiete entzogen. Das Absondern der übel riechenden Pestkranken hat auch das Risiko der weiteren Ausbreitung gemindert.

Bei Hahnemann, dem Begründer der Homöopathie, hatte jedoch der Begriff des Miasmas eine ganz andere Bedeutung. Er verstand hierunter die tieferen Ursachen für chronische Krankheiten, die er mit seinem normalen Verfahren der Homöopathie nicht heilen konnte. Als Ursache für das Versagen nahm Hahnemann an, dass es tiefer sitzende Überbleibsel älterer nicht ausgeheilter 'Urübel' gab, eben die Miasmen, die sich nicht durch die äußere Symptomatik erkennen ließen. Diese hielt er sogar für vererbbar.

"Obwohl (...) heutigen Homöopathen der derzeitige wissenschaftliche Stand der Medizin bekannt ist, sprechen (sie) heute noch von "Miasmen", wenn (sie) bestimmte Phänomene meinen, die in der homöopathischen Praxis beobachtet werden. Homöopathen, die das Werkzeug "Miasmatik" in ihrem Werkzeugkasten haben, sehen, dass viele Beschwerden auf eine oder mehrere andere verborgene Ursachen zurückgeführt werden müssen." (Quelle)

Was stimmt an dieser Aussage der Homöopathie?

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Homöopathie: Von der medizinischen Avantgarde zum wissenschaftlichen Anachronismus - Was Ärzte über die Homöopathie wissen sollten

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